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Analyse der Überschwemmung in Nepal 2026: Neue Erkenntnisse aus Satellitendaten

Am 26. August 2026 traf eine verheerende Flutwelle Gemeinden entlang des Flusses Bhotekoshi in Nepal. Bei 3D RealityMaps haben wir die aktuellsten Satellitenbilder verarbeitet und diese kaskadierende Hochgebirgskatastrophe detailliert analysiert.

Unser neues Video beleuchtet den Ursprung, die extreme Dynamik und den genauen zeitlichen Ablauf dieses katastrophalen Ereignisses:

🔹 Der Ursprung: Die Katastrophe nahm ihren Anfang an der Nordflanke des Langtang Lirung (7.227 m) auf einer Höhe von etwa 5.200 Metern. Hochauflösende Aufnahmen von Planet zeigen, wie eine gewaltige, 900 Meter breite Masse aus Gestein und Gletschereis mehr als 1.300 Höhenmeter den Hang hinabstürzte.

🔹 Sofortiges Schmelzen: Die enorme kinetische Energie des Aufpralls ließ das Gletschereis schlagartig schmelzen und löste einen gewaltigen, schnell fließenden Strom aus Wasser und Geröll aus.

🔹 Extreme Geschwindigkeit: Die Flutwelle legte die 23 km bis nach Gyirong an der Grenze zwischen China und Nepal in nur 7 Minuten zurück und zerstörte dabei sämtliche Gebäude auf ihrem Weg. Selbst weiter talabwärts, bei Syabru Bensi, raste die Flut noch mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h dahin.

🔹 Beispielloses Ausmaß: Im engen Tal bei Timure erreichten die Fluten – wie unsere Messungen auf der hochauflösenden 3D-Karte belegen – eine gewaltige Höhe von bis zu 68 Metern.

🔹 Die Folgen: Als sich das Tal bei Ganchi verbreiterte, sank die Durchschnittsgeschwindigkeit auf 50 km/h. Es dauerte weniger als zwei Stunden, bis die Zerstörung Ganchi erreichte – 105 km vom ursprünglichen Ort des Einschlags entfernt.

Das Verständnis solcher kaskadierenden Hochgebirgsereignisse ist entscheidend für die künftige Risikobewertung und die Sicherheit im alpinen Raum.

Erkunden Sie die Daten selbst: Nutzen Sie unsere interaktive 3D-Karte, um Satellitenaufnahmen (Vorher-Nachher-Vergleich), den Verlauf der Flutwelle sowie neu entstandene Seen, die eine unmittelbare Gefahr darstellen, zu betrachten: Mount Everest 3D

Dieses Geoportal wurde mit Unterstützung des Programms „Business Applications and Space Solutions“ der ESA (European Space Agency) im Rahmen des Projekts Maps4SafeTravel entwickelt. Es basiert auf #CesiumJS für nahtloses, leistungsstarkes Geodaten-Streaming. NAXA unterstützt uns dabei als Partner vor Ort in Nepal.

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